Neue Vorsitzende beim Handewitter Kulturring
(ki) Als die Tagesordnung den Punkt „Wahlen" erreicht hatte, wollte Gerd Geppert etwas „in eigener Sache" mitteilen. Damit überraschte er viele: Nach insgesamt sieben Jahren und mitten in der eigentlich zwei Jahre dauernden Amtszeit zog er sich als Vorsitzender des Handewitter Kulturrings zurück. „Wenn es am schönsten ist, sollte man eigentlich gehen", erklärte Gerd Geppert. „Wenn ich nun die Tür zumache, gibt es einen geordneten Haushalt und eine gesicherte Zukunft." Seine bisherige Stellvertreterin Andrea Schlobohm wurde einstimmig als Nachfolgerin gewählt.
Sie fand vor zwei Jahren den Weg als zweite Vorsitzende in den Kulturring, der als Dachverband aller Vereine und Institutionen in der Kommune fungiert. „Es ist spannend, etwas für die Gemeinde zu veranstalten, was jede Altersgruppe anspricht", sagte Andrea Schlobohm und lobte ihren Vorgänger als „tollen Lehrmeister". Sie selbst ist die erste Frau, die dem traditionellen Kulturring vorsteht. Ihre Wahl löste eine kleine Ketten-Reaktion aus. Als neue zweite Vorsitzende wurde die bisherige Beisitzerin Inge-Marie Carstensen gekürt. Mario Birk, der zuletzt die Webpräsenz des Kulturrings auf Vordermann gebracht hat, wurde neuer Beisitzer. Iveta Jürgensen bleibt Beisitzerin.
Die Versammlung stieg in die Planungen für 2014 ein. Für den 30. April bis zum 11. Mai wurde die Handewitter Festwoche terminiert. Da es sich um die 40. Auflage seit 1975 handelt soll sie etwas größer als sonst ausfallen. „Spiele ohne Grenzen" unter den Ortsteilen oder eine große Abendveranstaltung sind angedacht. Ein Festausschuss wurde gebildet. Der Handewitter SV plant überdies Handball-Nostalgie, indem an die 1974 erfolgte Gründung der SG Weiche-Handewitt erinnert werden soll. Aber das ist noch alles Zukunftsmusik. Als „Oktober-Highlight" steht der große Handewitter Laternenumzug, der diesmal erstmals an einem Samstag (26. Oktober) stattfindet, auf dem Programm.